Geschichte 

 

Die Hupfmühle steht in einer Schlucht am Dittelbach. Sie wurde einst als „Gmach-Mühle“ errichtet und ist als solche in den Urbaren des Stiftes Mondsee bereits im 16. Jahrhundert verzeichnet. Seit dem 18. Jahrhundert trägt sie in den Urkunden den Namen „Ehe-Mühle in der Au“, wird im Volksmund aber nach ihrem Besitzer Philip Hupf (1764–1771) „Hupfmühle“ genannt. Sie soll auch bei Schmugglern eine Rolle gespielt haben, lag sie doch an der Grenze zwischen dem Fürsterzbistum Salzburg und Österreich. Allerdings lässt sich nur die Mühlen-Gerechtigkeit (Gerechtigkeit nannte man früher die heutige Gewerbeberechtigung) nachweisen, die erst 1884 erlosch. Der St. Rupert Pilgerweg führt von St. Gilgen über den Falkenstein und die Postalm nach Bischofshofen. Nach ca. 2 Stunden Gehzeit überquert er den Dittelbach und führt direkt an der Hupfmühle vorbei. Seit 1925 beherbergt die Mühle einen Gastbetrieb, der anfangs als Jausenstation geführt wurde. Seit 1958 wird das Haus von Familie Hutterer - bereits in 3. Generation - geführt

© 2020 by Helmut Hutterer

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